Ihr wollt eigentlich nur mitteilen, wie es euch geht – und plötzlich seid ihr mitten in einem Streit über die nicht aufgehängte Wäsche oder den Kindergartenausflug. Hinterher fühlen sich beide erschöpft an und seltsam allein mit dem, was sie wirklich beschäftigt hat. Dieses Muster kennen viele Elternpaare und deswegen geht es in dieser Folge darum, warum Kommunikation im Elternteam gleichzeitig so bedeutsam und so schwer ist – und was es wirklich braucht, damit sie gelingt. Nicht nur zur Konfliktlösung, sondern für echte Verbindung.
Denn Kommunikation ist keine Technik, die man einmal erlernt und dann beherrscht. Sie ist eine Haltung und eine Praxis, das immer wieder aktive Herstellen von Beziehung, auch wenn nicht alles rund läuft, auch wenn Erschöpfung, alter Schmerz oder das Gefühl von Ungerechtigkeit im Raum stehen.
Equal Care bedeutet nicht nur eine faire Aufgabenverteilung. Es bedeutet auch, dass die Lebensqualität aller Familienmitglieder zählt – und dass die Verbindung zwischen den Erwachsenen die Grundlage dafür ist.
Du bekommst Impulse dazu:
Warum Kommunikationsprobleme im Elternteam nicht an individuellen Defiziten liegen, sondern an kollektiv erlernten Mustern unter strukturellem Druck
Was der Unterschied zwischen der Elternteam-Ebene und der Paarebene ist und warum beide bewusst gepflegt werden müssen
Warum kleine Momente der Verbindung im Alltag mehr für die Beziehungsqualität bewirken als besondere Auszeiten zu zweit
Welche konkreten Praktiken – von der angekündigten Gesprächseinladung bis zur langen Umarmung – Verbindung tatsächlich fördern
Was hinter Gereiztheit, Rückzug und Aufrechnen steckt und wie ihr als Paar gemeinsam darüber sprechen könnt
Weiterführende Hinweise aus der Folge:
Wenn ihr merkt, dass Kommunikation, Wertschätzung und Verbindung in eurer Beziehung gerade besonders viel Raum einnehmen und ihr euch dabei Unterstützung wünscht, biete ich Einzel- und Paarcoaching an. Meldet euch gerne für ein unverbindliches Vorgespräch.
Wenn du dich mit anderen Müttern austauschen möchtest, die Care-Arbeit, Gleichberechtigung und Elternschaft feministisch reflektieren, findest du in der Feminist Motherhood Community einen geschützten Raum für ehrliche Fragen, gemeinsames Nachdenken und gegenseitige Unterstützung. Die ersten 14 Tage sind kostenlos.
Feedback & Kontakt:
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Wie verändert eine Pflegeverantwortung für das eigene Kind die Frage nach gleichberechtigter Elternschaft? Was passiert mit Equal Care, wenn das System von Anfang an darauf ausgelegt ist, dass die Mutter pflegt – und wenn Überforderung nicht die Ausnahme, sondern der Dauerzustand ist?
In dieser Folge spreche ich mit Brenda Meisel, Mutter von drei Kindern und Gründerin der Video-Lernplattform Gido für pflegende Eltern. Brenda teilt offen, wie sie fünf Jahre lang die außerklinische Intensivpflege ihrer Tochter als Hauptpflegeperson übernommen hat, was das mit ihr als Frau, als Paar und als Familie gemacht hat – und welche strukturellen Kräfte sie dabei in diese Rolle gedrängt haben, ohne dass sie es zunächst hinterfragt hat.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie strukturelle Ungleichheit in der Care-Verteilung besonders unter extremen Bedingungen entsteht – und was es braucht, um dennoch Handlungsspielräume zu finden.
Du bekommst Impulse dazu:
Warum das Narrativ der „pflegenden Superheldin“ Mütter eher belastet als stärkt und welche Unterstützung wirklich gebraucht wird.
Wie pflegende Mütter in strukturelle Unsichtbarkeit geraten – als Mensch jenseits ihrer Fürsorgerolle.
Welche Dynamiken entstehen, wenn Paare durch Pflege und Erwerbsarbeit in zwei verschiedene Lebensrealitäten auseinanderdriften.
Warum Equal Care in Pflegesituationen nur mit Unterstützung von außen gelingen kann – und warum das kein Scheitern ist, sondern eine strukturelle Notwendigkeit.
Welche konkreten Schritte Brenda und ihr Mann gegangen sind, um das Familiensystem schrittweise umzubauen.
Welche institutionellen und gesellschaftlichen Hürden Väter daran hindern, Pflegeverantwortung zu übernehmen – und warum das kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem ist.
Weiterführende Hinweise:
Mehr zu Brendas Arbeit und der Video-Lernplattform Gido für pflegende Eltern findest du hier und auf Instagram.
Viele der Themen aus dieser Folge tauchen auch in Paargesprächen auf: Wer trägt wie viel Verantwortung? Wer sieht was – und wer nicht? Wie kommen Paare überhaupt wieder ins Gespräch, wenn die Fronten verhärtet sind?
Wenn du dir dabei professionelle Begleitung wünschst, findest du hier Informationen zu meinen Coaching-Angeboten für Paare.
Und wenn du den Prozess der faireren Care-Verteilung strukturierter angehen möchtest, begleitet dich der „Eltern als Team“-Onlinekurs dabei, Verantwortung klarer zu benennen, neu zu verteilen und als Paar handlungsfähig zu bleiben. Die Warteliste für den nächsten Start findest du hier.
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Wer ist eigentlich zuständig für Vereinbarkeit in eurer Familie? Und wann habt ihr zuletzt bewusst gemeinsam entschieden, wie euer Alltag aussehen soll?
Viele Eltern erleben Vereinbarkeit des Familienlebens mit dem Rest aller Anforderungen als Dauerbaustelle – und gleichzeitig als etwas, das „irgendwie funktioniert“. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich oft: Die Verantwortung ist nicht gleich verteilt, sondern wird stillschweigend übernommen. Meist von Müttern.
In dieser Folge ordne ich ein, warum Vereinbarkeit so häufig als individuelles Problem erscheint, obwohl sie tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert ist. Ich zeige, wie sich ungleiche Verantwortung schleichend entwickelt – und warum genau das dazu führt, dass sich viele Familien eher im Funktionieren als im Gestalten wiederfinden.
Es geht um patriarchale Prägungen, um Erwerbslogiken, um unsichtbare Care-Arbeit – und um die Frage, wie ihr als Eltern wieder in eine gemeinsame Verantwortung finden könnt.
Eine Folge für alle, die ihren Alltag nicht länger nur organisieren, sondern bewusst und gleichberechtigt gestalten wollen.
Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen und Themen:
Warum Vereinbarkeit gesellschaftlich immer noch primär Müttern zugeschrieben wird
Wie sich Verantwortung im Alltag schleichend ungleich verteilt – oft ohne bewusste Entscheidung
Warum Erwerbsarbeit häufig priorisiert wird und Care-Arbeit unsichtbar bleibt
Warum Vereinbarkeit mehr umfasst als Job und Kinder – und welche Bereiche oft fehlen
Wie ihr euren Alltag bewusst gestalten könnt, statt ihn einfach entstehen zu lassen
In der Folge stelle ich meinen Vereinbarkeits-Check vor – einen 7-tägigen Mini-Kurs, der euch dabei unterstützt, euren Alltag gemeinsam zu reflektieren und bewusster zu gestalten: https://www.hannadrechsler.de/vereinbarkeits-check/
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Warum geraten Eltern und Großeltern so häufig aneinander, sobald Kinder in die Familie kommen? Welche Erwartungen tragen viele Eltern an Großeltern in sich – oft ohne sie jemals ausgesprochen zu haben? Und warum fühlen sich diese Konflikte manchmal so emotional und persönlich an?
In dieser Folge spreche ich mit den Journalisten Christina und Johannes, Hosts des Podcasts Eltern ohne Filter, über ihr Buch „Endgegner Großeltern?“ (erscheint am 16.3.26) und darüber, warum gerade diese Beziehung in vielen Familien so herausfordernd ist.
Wir sprechen darüber, wie unterschiedliche Generationen geprägt wurden, warum sich Rollen in Familien neu sortieren müssen – und weshalb es sich lohnt, Konflikte nicht nur auszuhalten, sondern sie bewusst anzusprechen.
Eine Folge für alle Eltern, die ihre Beziehung zu den Großeltern ihrer Kinder reflektieren und bewusster gestalten möchten.
Du bekommst Impulse dazu:
Warum Konflikte mit Großeltern oft genau an den sensiblen Punkten der Elternschaft entstehen (Schlaf, Essen, Gefühle begleiten)
Welche Rolle unausgesprochene Erwartungen an Großeltern spielen
Warum Großeltern uns Eltern eigentlich nichts „schulden“ – und warum diese Erkenntnis entlastend sein kann
Weshalb Eltern ihre Rolle gegenüber den eigenen Eltern neu definieren müssen
Wie unterschiedliche Generationen von Erziehung geprägt wurden und warum das Verständnis schaffen kann
Warum offene Gespräche – auch wenn sie unbequem sind – Beziehungen langfristig stärken können
Wie Eltern zwischen Dankbarkeit, Abgrenzung und Verantwortung für ihre Kinder navigieren können
In meiner Feminist Motherhood Communityfindest du einen Raum für ehrlichen Austausch mit anderen Müttern, die Mutterschaft bewusst und gleichberechtigt gestalten wollen. Im März beschäftigen wir uns dort mit dem Thema Mutterschaft und Wut – und dem Umgang mit kollektivem Schmerz. Du kannst die Community 14 Tage kostenlos ausprobieren und schauen, ob dieser Raum für dich spannend ist.
Wie erziehen wir Söhne in einer Gesellschaft, in der Männlichkeit noch immer über Abgrenzung, Stärke und Härte definiert wird? Was passiert, wenn wir als Mütter selbst ambivalente Gefühle gegenüber „Männlichkeit“ in uns tragen? Und wie können wir Jungen begleiten, ohne aus Angst vor toxischen Mustern selbst hart zu werden?
In dieser Folge spreche ich mit Anne Dittmann über ihr Buch „Jungs von heute, Männer von morgen“ und darüber, was es bedeutet, Söhne geschlechtssensibel und zugleich bindungsorientiert zu begleiten. Eine Folge für alle, die ihre Söhne stärken wollen!
Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen und Themen:
Warum viele Mütter sich unbewusst ein Mädchen wünschen – und was das strukturell bedeutet
Weshalb Angst vor „toxischer Männlichkeit“ kein guter Erziehungsratgeber ist
Was wissenschaftliche Männlichkeitsnormen (z. B. Selbstständigkeit, Dominanz, Gewalt) mit psychischer Gesundheit zu tun haben
Warum Jungen Männlichkeit immer wieder aktiv „herstellen“ müssen – und welche Folgen das hat
Wie Fürsorglichkeit bei Jungen oft übersehen wird
Warum Vielfalt wichtiger ist als Verbote – und wie du sie alltagspraktisch leben kannst.
Wenn dich diese Fragen beschäftigen und du merkst, dass Gleichberechtigung nicht nur eine Haltung, sondern ein Aushandlungsprozess im Alltag ist, dann kann mein Online-Kurs „Eltern als Team“ dich unterstützen. Dort arbeiten wir strukturiert daran, Verantwortung, Care-Arbeit und mentale Last fair zu verteilen – damit weder Mütter noch Väter aus Überforderung in alte Muster zurückfallen.
Auch in meiner Feminist Motherhood Community findest du Raum, solche Ambivalenzen zu reflektieren – ohne Bewertung, dafür mit strukturellem Blick und gegenseitiger Unterstützung.
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