#178: Das Nagging Wife Phänomen und warum es ein Alarmsignal für „unequal“ Care ist

#178: Das Nagging Wife Phänomen und warum es ein Alarmsignal für „unequal“ Care ist

Die „Nagging Wife“ – ein Begriff, den viele Frauen fürchten und viele Männer kennen.
Doch was, wenn dieses vermeintliche Nörgeln gar kein Persönlichkeitsmerkmal ist, sondern ein Symptom für ein strukturelles Problem?

In dieser Folge ordne ich das sogenannte Nagging-Wife-Phänomen systemisch und feministisch ein. Ich spreche darüber, warum dieser Begriff zutiefst misogyn ist, was er mit Mental und Emotional Load zu tun hat – und warum Frauen oft nur deshalb „nörgeln“, weil sie zu viel Verantwortung alleine tragen.

Du erfährst, warum Erinnern kein Machtspiel ist, sondern ein Versuch, Verantwortung zu teilen, welche patriarchalen Rollenbilder diese Dynamik nähren und wie Paare gemeinsam aus diesem Kreislauf aussteigen können.

Eine Folge für alle, die sich entlasten wollen – ohne Schuldzuweisungen, dafür mit Klarheit, Mitgefühl und konkreten Perspektiven für mehr Equal Care.

Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen und Themen:

  • Warum der Begriff „Nagging Wife“ Frauen abwertet und Care-Arbeit unsichtbar macht
  • Wieso Nörgeln kein Charakterzug, sondern ein Symptom von ungleicher Verantwortung ist
  • Wie Mental und Emotional Load diese Beziehungsdynamik antreiben
  • Welche Rollenbilder Mütter und Väter (oft unbewusst) unter Druck setzen
  • Warum das Erinnern an To Dos ein Versuch von Fairness ist – und kein Kontrollbedürfnis
  • Welche typischen Glaubenssätze bei Müttern und Vätern aufeinandertreffen
  • Warum eine gleichberechtigte Elternschaft das „Nagging“ überflüssig macht


Wenn du tiefer einsteigen möchtest: 

Infos zu Paarberatungen, die Warteliste zum Eltern als Team Onlinekurs (nächster Start im September) und zur Feminist Motherhood Community.

Hat dir die Folge gefallen oder hast du Fragen oder Themenwünsche?
Schreib mir gerne eine E-Mail an oder eine Nachricht auf Instagram.

#177: Zwischen Stillen, Selbstständigkeit und Freiheit – ein Equal Care Erfahrungsbericht mit Ronja Ebeling

#177: Zwischen Stillen, Selbstständigkeit und Freiheit – ein Equal Care Erfahrungsbericht mit Ronja Ebeling

Wie kann gleichberechtigte Elternschaft aussehen, wenn ein Elternteil selbstständig ist, der andere angestellt arbeitet und ein Baby mitten in diese Lebensrealität hineingeboren wird? Welche Entscheidungen braucht es früh und welche entwickeln sich erst im Alltag?

In dieser Folge spreche ich mit Ronja Ebeling über ihre ersten Monate als Mutter. Ronja teilt offen, wie sie und ihr Mann Elternzeit, Erwerbsarbeit und Care-Arbeit aufgeteilt haben, warum ihr Partner den Großteil der Elternzeit übernommen hat und was Stillen, Selbstständigkeit und Freiheit in dieser Phase konkret bedeuten. Ein ehrlicher Erfahrungsbericht über Privilegien, Grenzen, körperliche Realitäten und die Frage, wie Elternschaft zu den eigenen Bedürfnissen passen kann.

Du bekommst Impulse zu folgenden Themen:

  • Warum Equal Care für selbstständige Mütter eine besondere Rolle spielt.
  • Wie frühe Entscheidungen über Elternzeit Sicherheit schaffen können.
  • Was Stillen im Alltag wirklich bedeutet und warum es Care-Arbeit ist.
  • Wie sich Rollen und Zuständigkeiten Schritt für Schritt entwickeln.
  • Warum Gleichzeitigkeit von Nähe, Vermissen und Freiheit normal ist.
  • Wie Elternschaft gelingen kann, ohne sich selbst zu verlieren.

Mehr zu Ronja Ebleing und ihrer Arbeit findest du auf ihrer Homepage und auf ihrem Instagram Kanal.

Buchempfehlung aus der Folge: Auf die Väter kommt es an von Lieselotte Ahnert:
Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle Paare, die sich früh mit gleichberechtigter Elternschaft, Vaterschaft und Rollenbildern auseinandersetzen möchten.

Hat dir die Folge gefallen oder hast du Themenwünsche oder Fragen? Melde dich gerne per E-Mail oder schreibe mir auf Instagram.

#176: Equal Care im echten Leben – gemeinsamer Rückblick mit meinem Mann auf zehn Jahre 50:50

#176: Equal Care im echten Leben – gemeinsamer Rückblick mit meinem Mann auf zehn Jahre 50:50

Wie verändert gleichberechtigte Elternschaft eine Beziehung über viele Jahre hinweg? Was bleibt herausfordernd, auch wenn die Strukturen längst stehen? Und was würden wir unserem früheren Ich heute sagen, nach fast zehn Jahren gelebtem Equal Care?

In dieser Folge spreche ich mit meinem Mann Martin über unsere Erfahrungen mit gleichberechtigter Elternschaft. Wir blicken zurück auf unseren gemeinsamen Weg, sprechen über Prägungen, Zweifel, Lernprozesse und darüber, warum Equal Care kein Zustand ist, den man einmal erreicht, sondern ein fortlaufender Prozess. Ein Gespräch über Verantwortung, Verbindung und darüber, was es wirklich bedeutet, Care-Arbeit gemeinsam zu tragen.

Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen:

  • Was wir unserem früheren Ich nach zehn Jahren Equal Care mitgeben würden.
  • Warum klare Strukturen am Anfang wichtig sind und wie sie später entlasten.
  • Welche Themen auch nach vielen Jahren gleichberechtigter Elternschaft bleiben.
  • Wie Paare mit Prägungen, Anerkennung und Gegenwind aus dem Umfeld umgehen können.
  • Warum Care-Arbeit nicht das Hindernis für ein gutes Leben ist, sondern ein Teil davon.

Viele der Themen aus dieser Folge zeigen sich dort, wo Eltern Verantwortung, Care-Arbeit und Bedürfnisse gemeinsam aushandeln müssen.
Wenn ihr euch dabei mehr Klarheit, fairere Aufteilung und spürbare Entlastung wünscht, unterstützt euch mein Eltern als Team Onlinekurs dabei.

Der Kurs startet am 20. Januar wieder. Alle Infos findet ihr hier.

Hörempfehlung: Wenn dich besonders die Fragen nach Prägung, inneren Bildern von Mutterschaft und dem Mut, neue Wege zu gehen, beschäftigen, passt diese Podcast Folge gut dazu.

Feminist Motherhood Community: Wenn du dir Austausch mit anderen Müttern wünschst, die Care-Arbeit, Gleichberechtigung und Elternschaft feministisch reflektieren, findest du in der Feminist Motherhood Community einen geschützten Raum für ehrliche Fragen, gemeinsames Nachdenken und gegenseitige Unterstützung.

Hat dir die Folge gefallen oder hast du Themenwünsche oder Fragen? Melde dich gerne per E-Mail an oder schreibe mir auf Instagram.

#175: Bedürfnisse, Vereinbarkeit und was Familie leichter macht – Interview mit Nora Imlau

#175: Bedürfnisse, Vereinbarkeit und was Familie leichter macht – Interview mit Nora Imlau

Elternschaft fühlt sich heute für viele gleichzeitig erfüllend und überwältigend an. Zwischen emotionaler Präsenz, fairer Verteilung von Care-Arbeit, beruflichen Anforderungen und dem Anspruch, alles möglichst reflektiert zu gestalten, geraten viele Familien unter Druck. Denn das Verständnis von Elternschaft hat verändert, ohne dass die Strukturen mitgewachsen sind.
In dieser Folge spreche ich mit Nora Imlau, Bestseller-Autorin, Journalistin und bald fünffacher Mutter, über diese Spannungsfelder moderner Elternschaft. Wir schauen darauf, warum die Ansprüche an Eltern so hoch sind, weshalb Bedürfnisorientierung oft missverstanden wird und wie Erschöpfung entsteht, wenn Eltern dauerhaft im Funktionsmodus bleiben.

Du bekommst Impulse dazu:

  • Wie Bedürfnisorientierung im Alltag entlasten kann, statt zusätzlichen Druck zu erzeugen.
  • Warum es nicht darum geht, alle Bedürfnisse ständig zu erfüllen, 
  • Wie Eltern mit begrenzter Energie gute Entscheidungen treffen können, ohne perfekt sein zu müssen.
  • Warum gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung im Elternteam so viel Stabilität schaffen.

Mehr zu Nora Imlau und ihrer Arbeit findest du auf ihrer Homepage und auf Instagram
Besonders ihre letzten beiden Bücher lege ich dir sehr ans Herz: Bindung ohne Burnout und Was Familie leichter macht.

Viele der Themen aus dieser Folge tauchen im Alltag vor allem dort auf, wo Verantwortung, Bedürfnisse und Care-Arbeit miteinander verhandelt werden müssen.
Wenn ihr euch dabei mehr Klarheit, fairere Aufteilung und Entlastung wünscht, dann ist mein Eltern als Team Onlinekurs eine gute Unterstützung.

Der Kurs startet im Januar wieder. Alle Infos und die Warteliste findet ihr hier:
👉 https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/

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#174: “Gleichberechtigte Elternschaft geht gar nicht!” – 3 Equal Care Mythen

#174: “Gleichberechtigte Elternschaft geht gar nicht!” –
3 Equal Care Mythen

Gleichberechtigung im Familienalltag scheitert nicht an fehlendem Willen – sondern oft an falschen Vorstellungen davon, wie sie aussieht.

Viele Paare wollen Care-Arbeit fair teilen, merken aber schnell: Zwischen Ideal und gelebtem Alltag liegen alte Mythen, unausgesprochene Erwartungen und strukturelle Stolpersteine.

In dieser Folge spreche ich über drei dieser Mythen, die mir in meiner Arbeit immer wieder begegnen:Warum fifty-fifty kein Garant für Fairness ist.
Warum es gefährlich ist zu glauben, dass Equal Care gar nicht möglich sei.
Und warum Gleichberechtigung nicht einfach von allein passiert – auch wenn wir es uns wünschen.

Du erhältst Impulse dazu:

  • Warum „fifty-fifty“ oft mehr Frust als Fairness bringt.
  • Was der Mythos vom „Mutterinstinkt“ mit patriarchalen Strukturen zu tun hat.
  • Wieso Gleichberechtigung kein Selbstläufer ist und was ihr tun könnt, um sie bewusst zu gestalten.
  • Wie ihr rauskommt aus alten Mustern und euer Elternsein wirklich als Team lebt.

Wenn du beim Hören merkst: Ja, genau das ist unser Thema – wir wollen raus aus alten Mustern und rein in ein echtes Teamgefühl, dann ist mein Eltern als Team Onlinekurs genau das Richtige für euch.

Darin geht es darum, Verantwortung wirklich fair zu verteilen, Kommunikation zu stärken und Strukturen zu schaffen, die euch im Alltag entlasten – nicht zusätzlich stressen.

Der Kurs startet im Januar wieder – trag dich jetzt auf die Warteliste ein und erfahre als Erste*r, sobald die Anmeldung öffnet: https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/

Hat dir die Folge gefallen oder hast du Themenwünsche oder Fragen? Melde dich gerne per E-Mail an hallo@hannadrechsler.de oder schreibe mir auf Instagram unter @hanna.drechsler.coaching