#170: Urlaub vom Patriarchat – Interview mit Friederike Oertel

#170: Urlaub vom Patriarchat – Interview mit Friederike Oertel

Kann man dem Patriarchat wirklich entkommen? Oder bleibt es – wie ein Schatten – immer Teil unserer Realität?

In dieser Folge spreche ich mit der Journalistin und ZEIT-Autorin Friederike Oertel über ihre Reise auf der Suche nach einer feministischen Alternative. Ihr Buch „Urlaub vom Patriarchat – Wie ich auszog, das Frausein zu verstehen“ ist ein kraftvoller Mix aus Reportage, Selbstreflexion und kulturhistorischer Analyse. Es erzählt von Juchitán, einer Stadt in Mexiko, die als matrizentrisch gilt – und lässt uns daran teilhaben, wie es sich anfühlt, in eine Welt einzutauchen, die anders organisiert ist als unsere patriarchal geprägte Gesellschaft.

Wir sprechen darüber, was ein Matriarchat eigentlich ist – und warum es das so, wie viele es sich erhoffen, nie gegeben hat. Und darüber, was es mit uns macht, wenn wir erkennen, dass es nicht die eine Lösung gibt. Dass Gleichberechtigung nicht in einem Systemwechsel liegt, sondern in der Art, wie wir mit Ambivalenzen, Widersprüchen und unserer eigenen Prägung umgehen.

Du erhältst Impulse dazu:

  • Wie Du patriarchale Prägungen in Deinem Leben erkennst und liebevoll mit ihnen umgehen kannst.
  • Warum es so kraftvoll sein kann, Widersprüche auszuhalten, statt sie auflösen zu wollen.
  • Wie Du kulturelle Normen hinterfragst und neue, selbstbestimmte Wege für Dich eröffnest.
  • Wie Du Dich als Gestalterin statt als Getriebene gesellschaftlicher Strukturen erleben kannst.
  • Was es verändert, wenn Care-Arbeit nicht allein auf Deinen Schultern lastet – sondern kollektiv gedacht wird.

Mehr über Friederike Oertel:

Friederike ist Journalistin und Redakteurin bei der ZEIT. Geprägt durch längere Auslandsaufenthalte in Lateinamerika bringt sie eine besondere Perspektive auf kulturelle Unterschiede und globale Zusammenhänge mit. „Urlaub vom Patriarchat – Wie ich auszog, das Frausein zu verstehen“ ist ihr erstes Buch – und eine Einladung, gesellschaftliche Ordnung, Geschlechterrollen und unser Verständnis von Frausein neu zu denken.
Hier findest du mehr über Friederike und ihr Buch.

Der Feminist Motherhood Circle startet wieder am 17. Oktober!

Wenn du dich fragst, wie du deine Mutterschaft feministisch, selbstbestimmt und in Verbindung mit anderen Frauen leben kannst und einen Raum suchst, um deinen kollektiven und auch individuellen Schmerz im Hinblick auf deine Mutterschaft anzugehen – dann ist der FMC genau das Richtige für dich.

Dich erwarten:

  • 10 Monate Begleitung mit monatlichen Themen, tiefgehenden Impulsen & Übungen
  • Live-Austausch im Sisterhood Circle & in einer Messenger-Gruppe
  • Eine Gemeinschaft von gleichgesinnten Müttern
  • Tiefe Reflexion zu Prägungen, Care-Arbeit, Mutterbild, Selbstfürsorge u.v.m.
  • Ein sicherer Raum für Verbindung und Wachstum 

Ab sofort kannst du dich anmelden!

#169: Was wäre, wenn du die Erste bist? Eine Einladung, als Mutter neue Wege zu gehen

#169: Was wäre, wenn du die Erste bist? Eine Einladung, als Mutter neue Wege zu gehen

In dieser Folge nehme ich dich mit in einen sehr persönlichen Teil meines Weges als Mutter. Ich spreche über den kollektiven Schmerz, der viele von uns betrifft – auch wenn wir ihn vielleicht nicht sofort benennen können.

Ich teile mit dir, was mich geprägt hat, welche inneren Konflikte ich durchlebt habe und wie ich es geschafft habe, trotzdem meinen selbstbestimmten Weg als Mutter zu gehen – Schritt für Schritt.

Vielleicht erkennst du dich in manchen Erfahrungen wieder. Vielleicht spürst du, dass du nicht allein bist mit deinen Fragen, Zweifeln und Sehnsüchten. Und vielleicht bekommst du genau den Mut, den du brauchst, um weiterzugehen.

Du erhältst Impulse dazu:

  • Was kollektiver Schmerz eigentlich ist und warum er so oft übersehen wird.
  • Wie sich patriarchale Vorstellungen von Mutterschaft in unser Fühlen und Denken einschreiben.
  • Warum ich mit dem ersten Kind emotional an meine Grenzen kam und was sich mit dem zweiten und dritten Kind verändert hat.
  • Welche Rolle Selbstbestimmung, Partnerschaft und finanzielle Realität in meiner Mutterschaft spielen.
  • Warum ich den Feminist Motherhood Circle ins Leben gerufen habe – und was er für mich (und viele andere) bedeutet.

Weiterführende Impulse:

Podcast Folge #146: So hat sich meine Mutterschaft verändert – ehemalige Teilnehmerinnen des Feminist Motherhood Circles berichten
Podcast Folge #167: Wie Mutterschaft feministisch gelingt – und warum wie einen matrizentischen Feminismus brauchen
Eltern ohne Filter Podcast: Hanna: Ich habe zwischen Kind 2 und 3 eins abgetrieben.
Revolution der Verbundenheit von Franziska Schutzbach

Der Feminist Motherhood Circle startet wieder am 17. Oktober!

Wenn du dich fragst, wie du deine Mutterschaft feministisch, selbstbestimmt und in Verbindung mit anderen Frauen leben kannst und einen Raum suchst, um deinen kollektiven und auch individuellen Schmerz im Hinblick auf deine Mutterschaft anzugehen – dann ist der FMC genau das Richtige für dich.

Dich erwarten:

  • 10 Monate Begleitung mit monatlichen Themen, teifgehenden Impulsen & Übungen
  • Live-Austausch im Sisterhood Circle & in einer Messenger-Gruppe
  • Eine Gemeinschaft von gleichgesinnten Müttern
  • Tiefe Reflexion zu Prägungen, Care-Arbeit, Mutterbild, Selbstfürsorge u.v.m.
  • Ein sicherer Raum für Verbindung und Wachstum 

Ab sofort kannst du dich anmelden: https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-circle/

#168: Erlaub dir krank zu sein – feministische Gedanken über Kranksein und Care

#168: Erlaub dir krank zu sein – feministische Gedanken über Kranksein und Care

Diese Folge ist anders. Ich liege krank im Bett, meine Stimme ist heiser und mein Kopf voll – nicht nur wegen des Infekts, sondern auch wegen all der Gedanken, die mir durch den Kopf gehen.

Eigentlich sollte heute eine reguläre Podcastfolge erscheinen, doch ich habe mich entschieden, mir das Kranksein zu erlauben. Und genau darum geht es in dieser kurzen Episode: Darf ich als Mutter überhaupt krank sein?

Ich hoffe, diese Mini-Folge erinnert dich daran, dass du nicht erst umfallen musst, um dir eine Pause zu gönnen. Dass du nicht funktionieren musst, um wertvoll zu sein. Und dass deine Bedürfnisse zählen – auch (und gerade) dann, wenn du krank bist.

Wenn du dich in diesen Gedanken wieder findest, bist du nicht allein. Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, um zu spüren: Ich darf versorgt werden. Ich darf loslassen. Ich darf heilen.


In dieser Episode spreche ich darüber:

  • Warum es Müttern so schwer fällt, sich Kranksein zu erlauben.
  • Welche gesellschaftlichen und strukturellen Prägungen hinter dem Druck stehen, immer funktionieren zu müssen.
  • Wie wir uns innerlich entlasten und eine Gegenstimme zum schlechten Gewissen entwickeln können.
  • Wie du dir selbst die Erlaubnis geben kannst, krank zu sein – ohne Schuldgefühle.
  • Und warum das nicht nur individuell wichtig ist, sondern auch ein feministischer Akt, um patriarchale Strukturen in Frage zu stellen.

Achtung, Terminänderung:

Mein kostenloser Workshop „Sage dem Mutterideal goodbye und finde deinen selbstbestimmten Weg“ findet jetzt am 30. September statt (statt ursprünglich am 25.). Nutze die Chance und melde dich hier noch an.

Auch der Start des Feminist Motherhood Circle verschiebt sich leicht: Wir beginnen am 17. Oktober – mit voller Kraft, Klarheit und Vorfreude.
Im Feminist Motherhood Circle lernst du, den Druck des patriarchalen Mutterbildes in deinem Alltag zu entlarven, dem Schmerz Raum zu geben und Schritt für Schritt deinen ganz eigenen authentischen Weg zu gehen.

Wenn du dabei sein möchtest, geht’s hier zur Warteliste.

#167: Wie Mutterschaft feministisch gelingt – und warum wir einen matrizentrierten Feminismus brauchen

#167: Wie Mutterschaft feministisch gelingt – und warum wir einen matrizentrierten Feminismus brauchen

Wie kann Mutterschaft feministisch gelebt werden – jenseits von Rollenklischees, Selbstaufopferung und dem Mythos der „perfekten Mutter“? In dieser Folge spreche ich über einen Begriff, der meine Arbeit seit Jahren prägt: den matrizentrierten Feminismus – oder auch: care-zentrierten Feminismus.

Ich zeige auf, warum Mutterschaft im Zentrum einer feministischen Bewegung stehen muss, welche strukturellen Prägungen uns davon abhalten, frei und selbstbestimmt Mutter zu sein, und wie wir den Schmerz, der damit einhergeht, verstehen und heilen können.

Diese Folge ist für alle, die spüren, dass sie nicht „einfach nur erschöpft“ sind – sondern dass da ein kollektiver Schmerz liegt, der endlich gesehen werden will.

Du erhältst Impulse dazu:

  • Was „die Mutterwunde“ ist und warum es eigentlich “Patriarchatswunde” heißen muss.
  • Was es braucht, um Mutterschaft frei, authentisch und selbstbestimmt zu leben.
  • Wie die patriarchale Prägung unsere innere Stimme formt – und wie wir sie verändern können.
  • Warum wir einen Feminismus brauchen, der Care-Arbeit ins Zentrum rückt.

Weiterführende Impulse:

#146 – So hat sich meine Mutterschaft verändert – ehemalige Teilnehmerinnen des Feminist Motherhood Circles berichten

Bronnie Ware: 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

Der Feminist Motherhood Circle startet wieder am 11. Oktober!

Wenn du dich fragst, wie du deine Mutterschaft feministisch, selbstbestimmt und in Verbindung mit anderen Frauen leben kannst, wenn du deine Patriarchatswunde ein Stückweit heilen willst, wenn du einen Raum suchst, um deinen kollektiven und auch individuellen Schmerz im Hinblick auf deine Mutterschaft anzugehen – dann ist der FMC genau das Richtige für dich.

Dich erwarten:

  • 10 Monate Begleitung mit monatlichen Themen, teifgehenden Impulsen & Übungen
  • Live-Austausch im Sisterhood Circle & in einer Messenger-Gruppe
  • Eine Gemeinschaft von gleichgesinnten Müttern
  • Tiefe Reflexion zu Prägungen, Care-Arbeit, Mutterbild, Selbstfürsorge u.v.m.
  • Ein sicherer Raum für Verbindung und Wachstum 

Setz dich auf die Warteliste und sichere dir ab dem 15. September den Super Early Bird Preis: zur Warteliste

Hast du Lust auf Austausch über meine Podcastfolgen und mit Müttern, die Mutterschaft “neu” und feministisch denken wollen? Dann komm in meine Feminist Motherhood Community

#166: Good Enough Mother – Eine Einladung zum Unperfektsein

#166: Good Enough Mother – Eine Einladung zum Unperfektsein

Zum Abschluss vor der Sommerpause spreche ich über eine Frage, die mich selbst immer wieder bewegt und die in meinen Coachings und Kursen ständig auftaucht: Bin ich als Mutter eigentlich gut genug?

Was auf den ersten Blick einfach klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als hochkomplex. Denn unser Mutterbild ist geprägt von gesellschaftlichen Idealen, kulturellen Zuschreibungen und einem tief verwurzelten Perfektionsanspruch. In dieser Folge beleuchte ich die historischen und strukturellen Hintergründe dieses Mutterideals  und zeige dir, warum es nicht nur entlastend, sondern sogar notwendig ist, unperfekt zu sein.

Du erhältst Impulse zu den Themen

  • Warum die perfekte Mutter ein Mythos ist – und welche Befreiung darin liegt, das zu erkennen.
  • Was der Begriff „good enough mother“ wirklich bedeutet und warum er so kraftvoll ist.
  • Wie sich das Mutterideal über die Jahrhunderte entwickelt hat.
  • Warum es für dich und dein Kind stärkend ist, wenn du nicht alles schaffst.

Weiterführende Podcastfolgen:

#160 Alte Rollenbilder, neue Erwartungen: Vaterschaft im Wandel – Interview mit Julia Strobel

#144 Wer sind die “New Moms”? – Interview mit Susanne Mirau

#140You can have it all?! Die Vereinbarkeitslüge

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#165: Alles Familie! Co-Elternschaft und Patchwork – Interview mit Alicia Schlender

#165: Alles Familie! Co-Elternschaft und Patchwork – Interview mit Alicia Schlender

Was, wenn Familie ganz anders aussieht als Mutter-Vater-Kind? 

In dieser Folge spreche ich mit Alicia Schlender – Wissenschaftlerin, systemische Therapeutin und selbst Mutter in einer Patchwork-Konstellation – über alternative Familienformen, die gesellschaftliche Funktion der Kleinfamilie und warum es dringend neue Perspektiven auf Sorgearbeit braucht.

Du bekommst Impulse zu den Themen:

  • Was passiert, wenn Elternschaft nicht mehr automatisch an romantische Partnerschaft geknüpft ist?
  • Welche Funktion die Kleinfamilie im kapitalistischen System erfüllt und warum das zum Problem wird.
  • Wie Co-Elternschaft und Patchwork neue Chancen für gleichberechtigte Elternschaft eröffnen.
  • Wieso Sorgearbeit politisch gedacht werden muss und welche gesellschaftlichen Veränderungen nötig sind.

Mehr über Alicia Schlender:

Alicia ist systemische Therapeutin und forscht zu alternativen Familienmodellen wie Patchwork- und Co-Elternkonstellationen mit einem besonderen Fokus auf die Rolle von Stiefmüttern. Ihre Arbeit verbindet wissenschaftliche Tiefe mit gesellschaftlicher Relevanz – immer mit dem Ziel, Sorgearbeit sichtbar zu machen und feministische Perspektiven auf Familie zu stärken.

Mehr über sie findest du unter www.alicia-schlender.de oder auf Instagram unter @feminismusundfamilie.

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