In dieser besonderen Podcastfolge wurde ich selbst interviewt und zwar von Female Leadership Expertin Nora Ast zum Thema Vereinbarkeit von Führungspositionen und der eigenen Familie. Oft sind es nicht nur die betrieblichen Rahmenbedingungen, sondern auch die empfundene Unvereinbarkeit und mangelnde Gleichberechtigung in der Elternschaft, die viele Frauen, die auch Mütter sind, davon abhält, in Führung zu gehen.
Deswegen haben wir uns mit dem Thema gleichberechtigte Elternschaft von der individuellen Perspektive aus gewidmet. Dabei haben wir unter anderem über
den patriarchalen Muttermythos
die Trennung von Paar- und Elternebene und
das 50:50 Modell gesprochen und
was es bedeutet eine gleichberechtigte Elternschaft zu leben.
Diese Woche erwartet dich anlässlich des Starts des “Eltern als Team” Online-Kurses eine Themenwoche im Podcast: Jeden Tag teile ich einen von fünf Fehlern einer vermeintlich “fairen” Aufgabenteilung, die ich in meiner Arbeit mit Elternpaaren beobachtet habe.
Hier geht es zur Folge mit Fehler #1!
Ich wünsche dir Inspiration und viel Freude beim Hören!
Oft wird es als selbstverständlich angesehen, dass sich in einer Familie alles um die Kinder dreht. In meinem Gespräch mit Romy Winter erklärt die Autorin und Familientherapeutin, warum sie die Paarbeziehung der Eltern als so wichtig für die gesamte Familie ansieht und warum es sich lohnt, sich aufs Paarsein zu konzentrieren, auch nachdem, oder gerade weil man Eltern geworden ist. Ihr neues Buch zu diesem Thema trägt nicht umsonst den Titel “Das Herz der Familie”.
Als erfahrene Familientherapeutin hat sie bereits zahlreiche Familien unterstützt und erklärt in unserem Gespräch, wie man als Elternpaar eine stabile und liebevolle Beziehung aufbauen und aufrechterhalten kann und welche Auswirkungen dies auf die gesamte Familie hat. Wir sprechen auch darüber, wie sich die Beziehung zwischen Elternpaaren im Laufe der Zeit verändert und wie man mit den sich verändernden Herausforderungen umgehen kann.
Ich wünsche dir Inspiration und viel Freude beim Hören!
Am 7. März ist der “Equal Pay Day”. Das heißt, als Frau hat man bis zu diesem Tag umsonst gearbeitet, denn der sogenannte Pay Gap, also das geschlechtsspezifische Lohngefälle, beträgt in 2022 immer noch 18%.
Mit Susanne Maier, Referentin für Gleichstellung und Leiterin des Schwerpunktthemas „Raus aus der Armut“ beim Deutschen Frauenrat, unterhalte ich mich in dieser Folge über den Zusammenhang von Mutterschaft und Armut.
Die sogenannte Motherhood Penalty entsteht aus den vielen verschiedenen Gaps, wie zum Beispiel dem Gender Pay oder Care Gap, die letztendlich alle dazu beitragen, dass Frauen und vor allem Mütter überdurchschnittlich stark von Armut und Altersarmut betroffen sind. Wir sprechen darüber hinaus aber auch über Möglichkeiten der Veränderung, sowohl auf struktureller, als auch auf individueller Ebene.
Genaue, aktuelle Zahlen, die in der Podcastfolge angesprochen wurden:
Die Rente für Männer liegt im Schnitt bei 1227€, für Frauen bei 807€. Der Gender Lifetime Earnings Gap sollte am besten nach Ost- und Westdeutschland aufgeschlüsselt betrachtet werden. In Westdeutschland verdienen Männer auf das gesamte Erwerbsleben betrachtet 1.508.804€, Frauen hingegen nur 830.314€ (ein Gap von 45%). In Ostdeutschland verdienen Männer 1.109.668€ und Frauen 661.117€ (ein Gap von 40%).
Susanne empfiehlt zur inhaltlichen Vertiefung dieses Themas folgende Bücher und Accounts:
Geballtes Finanzwissen inkl. struktureller Hintergründe gibt es in Dr. Birgit Happels neuem Buch „Auf Kosten der Mütter“.
Kind(er) krank – der Stress aller Eltern steigt. Wie schafft man es eigentlich, sich in solchen Situationen fair aufzuteilen? Für diese Folge habe ich mich wieder mit meinem Mann Martin zusammengesetzt. Wir haben darüber geredet, wie wir in unserer 50:50-Elternschaft mit Tagen umgehen, an denen ein oder mehrere Kinder krank sind.
Wie kann man sich fair aufteilen, auch wenn man die Familien- und Erwerbsarbeit nicht 50:50 teilt?
Was passiert, wenn sogar ein Elternteil krank wird?
Oder wenn der Arbeitgeber die eigene Aufteilung negativ kommentiert?
Alle diese Fragen diskutieren wir und geben dabei Anregungen, wie es bei uns funktioniert.
Immer wieder streiten sich Eltern darüber, wer von beiden in der Elternschaft mehr leistet. Vor allem moderne Väter beklagen oft, dass ihre Leistung als “nicht genug” eingestuft wird, obwohl sie vergleichsweise zu anderen Vätern oder ihren eigenen Vätern schon sehr viel mehr Arbeit zu Hause leisten.
Diese Auseinandersetzungen rund um Konkurrenz und Macht führen oft dazu, dass man aus der Verbindung zueinander fällt und vom eigentlichen Thema abschweift hin zu einem reinen “Recht-Haben-Wollen”. Oft gibt es auf beiden Seiten kollektiven Schmerz, der sich auf unsere Partnerschaft und Elternschaft auswirkt und zu Streitigkeiten führt.
In dieser Folge versuche ich mich diesem Problem durch Perspektivwechsel zu widmen und teile Lösungsansätze, die beiden Seiten gerecht werden.
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