#180: Endgegner Großeltern? Erwartungen, Konflikte und neue Rollen in Familien – Interview mit Kristina Weber & Johannes Molz

#180: Endgegner Großeltern? Erwartungen, Konflikte und neue Rollen in Familien – Interview mit Kristina Weber & Johannes Molz

Warum geraten Eltern und Großeltern so häufig aneinander, sobald Kinder in die Familie kommen? Welche Erwartungen tragen viele Eltern an Großeltern in sich – oft ohne sie jemals ausgesprochen zu haben? Und warum fühlen sich diese Konflikte manchmal so emotional und persönlich an?

In dieser Folge spreche ich mit den Journalisten Christina und Johannes, Hosts des Podcasts Eltern ohne Filter, über ihr Buch „Endgegner Großeltern?“ (erscheint am 16.3.26) und darüber, warum gerade diese Beziehung in vielen Familien so herausfordernd ist.

Wir sprechen darüber, wie unterschiedliche Generationen geprägt wurden, warum sich Rollen in Familien neu sortieren müssen – und weshalb es sich lohnt, Konflikte nicht nur auszuhalten, sondern sie bewusst anzusprechen.

Eine Folge für alle Eltern, die ihre Beziehung zu den Großeltern ihrer Kinder reflektieren und bewusster gestalten möchten.

Du bekommst Impulse dazu:

  • Warum Konflikte mit Großeltern oft genau an den sensiblen Punkten der Elternschaft entstehen (Schlaf, Essen, Gefühle begleiten)
  • Welche Rolle unausgesprochene Erwartungen an Großeltern spielen
  • Warum Großeltern uns Eltern eigentlich nichts „schulden“ – und warum diese Erkenntnis entlastend sein kann
  • Weshalb Eltern ihre Rolle gegenüber den eigenen Eltern neu definieren müssen
  • Wie unterschiedliche Generationen von Erziehung geprägt wurden und warum das Verständnis schaffen kann
  • Warum offene Gespräche – auch wenn sie unbequem sind – Beziehungen langfristig stärken können
  • Wie Eltern zwischen Dankbarkeit, Abgrenzung und Verantwortung für ihre Kinder navigieren können

ZumBuch: „Endgegner Großeltern?“

In meiner Feminist Motherhood Community findest du einen Raum für ehrlichen Austausch mit anderen Müttern, die Mutterschaft bewusst und gleichberechtigt gestalten wollen. Im März beschäftigen wir uns dort mit dem Thema Mutterschaft und Wut – und dem Umgang mit kollektivem Schmerz. Du kannst die Community 14 Tage kostenlos ausprobieren und schauen, ob dieser Raum für dich spannend ist.

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#179: Jungs von heute, Männer von morgen:  Was geschlechtssensible Erziehung wirklich braucht – Interview mit Anne Dittmann

#179: Jungs von heute, Männer von morgen:
Was geschlechtssensible Erziehung wirklich braucht – Interview mit Anne Dittmann

Wie erziehen wir Söhne in einer Gesellschaft, in der Männlichkeit noch immer über Abgrenzung, Stärke und Härte definiert wird? Was passiert, wenn wir als Mütter selbst ambivalente Gefühle gegenüber „Männlichkeit“ in uns tragen? Und wie können wir Jungen begleiten, ohne aus Angst vor toxischen Mustern selbst hart zu werden?

In dieser Folge spreche ich mit Anne Dittmann über ihr Buch „Jungs von heute, Männer von morgen“ und darüber, was es bedeutet, Söhne geschlechtssensibel und zugleich bindungsorientiert zu begleiten. Eine Folge für alle, die ihre Söhne stärken wollen!

Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen und Themen:

  • Warum viele Mütter sich unbewusst ein Mädchen wünschen – und was das strukturell bedeutet
  • Weshalb Angst vor „toxischer Männlichkeit“ kein guter Erziehungsratgeber ist
  • Was wissenschaftliche Männlichkeitsnormen (z. B. Selbstständigkeit, Dominanz, Gewalt) mit psychischer Gesundheit zu tun haben
  • Warum Jungen Männlichkeit immer wieder aktiv „herstellen“ müssen – und welche Folgen das hat
  • Wie Fürsorglichkeit bei Jungen oft übersehen wird
  • Warum Vielfalt wichtiger ist als Verbote – und wie du sie alltagspraktisch leben kannst.

Mehr zu Anne Dittmann:

Buch: Jungs von heute, Männer von morgen

Website: https://www.annedittmann.de/

Instagram: https://www.instagram.com/anne_dittmann/?hl=de

Wenn dich diese Fragen beschäftigen und du merkst, dass Gleichberechtigung nicht nur eine Haltung, sondern ein Aushandlungsprozess im Alltag ist, dann kann mein Online-Kurs „Eltern als Team“ dich unterstützen. Dort arbeiten wir strukturiert daran, Verantwortung, Care-Arbeit und mentale Last fair zu verteilen – damit weder Mütter noch Väter aus Überforderung in alte Muster zurückfallen.

Auch in meiner Feminist Motherhood Community findest du Raum, solche Ambivalenzen zu reflektieren – ohne Bewertung, dafür mit strukturellem Blick und gegenseitiger Unterstützung.

Meinen Newsletter abonnieren: https://www.hannadrechsler.de/newsletter/

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#178: Das Nagging Wife Phänomen und warum es ein Alarmsignal für „unequal“ Care ist

#178: Das Nagging Wife Phänomen und warum es ein Alarmsignal für „unequal“ Care ist

Die „Nagging Wife“ – ein Begriff, den viele Frauen fürchten und viele Männer kennen.
Doch was, wenn dieses vermeintliche Nörgeln gar kein Persönlichkeitsmerkmal ist, sondern ein Symptom für ein strukturelles Problem?

In dieser Folge ordne ich das sogenannte Nagging-Wife-Phänomen systemisch und feministisch ein. Ich spreche darüber, warum dieser Begriff zutiefst misogyn ist, was er mit Mental und Emotional Load zu tun hat – und warum Frauen oft nur deshalb „nörgeln“, weil sie zu viel Verantwortung alleine tragen.

Du erfährst, warum Erinnern kein Machtspiel ist, sondern ein Versuch, Verantwortung zu teilen, welche patriarchalen Rollenbilder diese Dynamik nähren und wie Paare gemeinsam aus diesem Kreislauf aussteigen können.

Eine Folge für alle, die sich entlasten wollen – ohne Schuldzuweisungen, dafür mit Klarheit, Mitgefühl und konkreten Perspektiven für mehr Equal Care.

Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen und Themen:

  • Warum der Begriff „Nagging Wife“ Frauen abwertet und Care-Arbeit unsichtbar macht
  • Wieso Nörgeln kein Charakterzug, sondern ein Symptom von ungleicher Verantwortung ist
  • Wie Mental und Emotional Load diese Beziehungsdynamik antreiben
  • Welche Rollenbilder Mütter und Väter (oft unbewusst) unter Druck setzen
  • Warum das Erinnern an To Dos ein Versuch von Fairness ist – und kein Kontrollbedürfnis
  • Welche typischen Glaubenssätze bei Müttern und Vätern aufeinandertreffen
  • Warum eine gleichberechtigte Elternschaft das „Nagging“ überflüssig macht


Wenn du tiefer einsteigen möchtest: 

Infos zu Paarberatungen, die Warteliste zum Eltern als Team Onlinekurs (nächster Start im September) und zur Feminist Motherhood Community.

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#177: Zwischen Stillen, Selbstständigkeit und Freiheit – ein Equal Care Erfahrungsbericht mit Ronja Ebeling

#177: Zwischen Stillen, Selbstständigkeit und Freiheit – ein Equal Care Erfahrungsbericht mit Ronja Ebeling

Wie kann gleichberechtigte Elternschaft aussehen, wenn ein Elternteil selbstständig ist, der andere angestellt arbeitet und ein Baby mitten in diese Lebensrealität hineingeboren wird? Welche Entscheidungen braucht es früh und welche entwickeln sich erst im Alltag?

In dieser Folge spreche ich mit Ronja Ebeling über ihre ersten Monate als Mutter. Ronja teilt offen, wie sie und ihr Mann Elternzeit, Erwerbsarbeit und Care-Arbeit aufgeteilt haben, warum ihr Partner den Großteil der Elternzeit übernommen hat und was Stillen, Selbstständigkeit und Freiheit in dieser Phase konkret bedeuten. Ein ehrlicher Erfahrungsbericht über Privilegien, Grenzen, körperliche Realitäten und die Frage, wie Elternschaft zu den eigenen Bedürfnissen passen kann.

Du bekommst Impulse zu folgenden Themen:

  • Warum Equal Care für selbstständige Mütter eine besondere Rolle spielt.
  • Wie frühe Entscheidungen über Elternzeit Sicherheit schaffen können.
  • Was Stillen im Alltag wirklich bedeutet und warum es Care-Arbeit ist.
  • Wie sich Rollen und Zuständigkeiten Schritt für Schritt entwickeln.
  • Warum Gleichzeitigkeit von Nähe, Vermissen und Freiheit normal ist.
  • Wie Elternschaft gelingen kann, ohne sich selbst zu verlieren.

Mehr zu Ronja Ebleing und ihrer Arbeit findest du auf ihrer Homepage und auf ihrem Instagram Kanal.

Buchempfehlung aus der Folge: Auf die Väter kommt es an von Lieselotte Ahnert:
Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle Paare, die sich früh mit gleichberechtigter Elternschaft, Vaterschaft und Rollenbildern auseinandersetzen möchten.

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#176: Equal Care im echten Leben – gemeinsamer Rückblick mit meinem Mann auf zehn Jahre 50:50

#176: Equal Care im echten Leben – gemeinsamer Rückblick mit meinem Mann auf zehn Jahre 50:50

Wie verändert gleichberechtigte Elternschaft eine Beziehung über viele Jahre hinweg? Was bleibt herausfordernd, auch wenn die Strukturen längst stehen? Und was würden wir unserem früheren Ich heute sagen, nach fast zehn Jahren gelebtem Equal Care?

In dieser Folge spreche ich mit meinem Mann Martin über unsere Erfahrungen mit gleichberechtigter Elternschaft. Wir blicken zurück auf unseren gemeinsamen Weg, sprechen über Prägungen, Zweifel, Lernprozesse und darüber, warum Equal Care kein Zustand ist, den man einmal erreicht, sondern ein fortlaufender Prozess. Ein Gespräch über Verantwortung, Verbindung und darüber, was es wirklich bedeutet, Care-Arbeit gemeinsam zu tragen.

Du bekommst Impulse zu folgenden Fragen:

  • Was wir unserem früheren Ich nach zehn Jahren Equal Care mitgeben würden.
  • Warum klare Strukturen am Anfang wichtig sind und wie sie später entlasten.
  • Welche Themen auch nach vielen Jahren gleichberechtigter Elternschaft bleiben.
  • Wie Paare mit Prägungen, Anerkennung und Gegenwind aus dem Umfeld umgehen können.
  • Warum Care-Arbeit nicht das Hindernis für ein gutes Leben ist, sondern ein Teil davon.

Viele der Themen aus dieser Folge zeigen sich dort, wo Eltern Verantwortung, Care-Arbeit und Bedürfnisse gemeinsam aushandeln müssen.
Wenn ihr euch dabei mehr Klarheit, fairere Aufteilung und spürbare Entlastung wünscht, unterstützt euch mein Eltern als Team Onlinekurs dabei.

Der Kurs startet am 20. Januar wieder. Alle Infos findet ihr hier.

Hörempfehlung: Wenn dich besonders die Fragen nach Prägung, inneren Bildern von Mutterschaft und dem Mut, neue Wege zu gehen, beschäftigen, passt diese Podcast Folge gut dazu.

Feminist Motherhood Community: Wenn du dir Austausch mit anderen Müttern wünschst, die Care-Arbeit, Gleichberechtigung und Elternschaft feministisch reflektieren, findest du in der Feminist Motherhood Community einen geschützten Raum für ehrliche Fragen, gemeinsames Nachdenken und gegenseitige Unterstützung.

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