#86 Veränderung braucht uns alle! Teil 1: Vereinbarkeit aus Unternehmensperspektive

#86 Veränderung braucht uns alle! Teil 1: Vereinbarkeit aus Unternehmensperspektive

Veränderung hin zu wahrer Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss meiner Meinung nach von beiden Seiten passieren: In den Unternehmensstrukturen und -kulturen und in den Familien individuell. Nur so können nachhaltig funktionierende Modelle etabliert und gelebt werden. Denn es braucht hier den Dialog, die Offenheit und die Bereitschaft, umzudenken – und zwar von beiden Seiten.

Warum das so ist und welche Ideen es gibt, hier neue Wege zu gehen – darüber spreche ich in diesem Interview mit Sirid Böhm, Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Diversity, Equity and Inclusion und Instagram-Aktivistin @hugoandthefeminist.

In der heutigen Folge kannst du dir den ersten Teil unseres Gesprächs anhören, in dem wir uns über die Maßnahmen unterhalten, die Unternehmen ergreifen können & sollten.

Wir sprechen in diesem Teil 1 darüber, – wie das Thema „unconscious bias“ ein guter Einstieg für Unternehmen sein kann, ein Bewusstsein für Vereinbarkeit zu generieren. – weshalb nicht alle Maßnahmen sinnvoll sind und warum es für Unternehmen wichtig ist, bei der Umsetzung die Mitarbeitenden miteinzubeziehen. – welche Rolle politische Rahmenbedingungen spielen. – was die Stellschrauben sind, die Vereinbarkeit seitens der Unternehmen ermöglichen.

Wenn du verstehen willst, welche Veränderungen es in der Vergangenheit schon gab, wieso es weiterhin ein Prozess ist und warum Arbeitsmodelle für vermeintlich mehr Vereinbarkeit auch heute noch oft scheitern, dann höre dir diese Folge unbedingt an.

Nächste Woche folgt Teil 2 des Interviews, in dem wir uns die zweite Ebene der Vereinbarkeit anschauen: Das was auf Seiten der Familien möglich ist und möglich gemacht werden kann.

Hier findest du Sirid

Für weitere Impulse zum Thema Vereinbarkeit & Balance, melde dich für meinen E-Mail-Kurs „Mama in Balance“ an und integriere mit meiner Anleitung in 3 Monaten mehr innere Balance sowie Raum für dich und deine Selbstfürsorge in deinen Alltag:

E-Mail-Kurs – Mama in Balance – 12 Wochen Coachingimpulse per E-Mail https://www.hannadrechsler.de/emailkurs/

Auch auf meiner Website findest du viele weitere Impulse zum Thema Vereinbarkeit: https://www.hannadrechsler.de/

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Hat dir die Folge gefallen oder hast du Themenwünsche oder Fragen? Ich freu mich von dir zu hören! Melde dich gerne per Email an hallo@hannadrechsler.de oder schreibe mir auf Instagram unter @hanna.drechsler.coaching!

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Über den Podcast: Dieser Podcast ist für alle Eltern, die Lust haben, neue Wege zu gehen! Eltern, die Elternschaft gleichberechtigt und feministisch leben wollen. Eltern, die wirklich gemeinsam Verantwortung für alle Arbeiten innerhalb des Paar- und Familienlebens übernehmen möchten und Vereinbarkeit gemeinsam gestalten wollen.

#85 Wie du im trubeligen Familienalltag mehr innere Balance findest

#85 Wie du im trubeligen Familienalltag mehr innere Balance findest

In der neuen Podcastfolge möchte ich den Relaunch des „Mama in Balance“ E-Mail-Kurses mit dir feiern!
Der Kurs unterstützt Mütter dabei, im Alltag mehr (inneren) Raum für ihre Bedürfnisse zu finden, um eine Mutterschaft in mehr Balance zu leben.
Deswegen spreche ich in dieser Solofolge darüber, was dich im trubeligen Familienalltag unterstützt und was es braucht, um mehr Balance zu empfinden.

Ich spreche darüber:

Warum es so schwer und ein Privileg ist, „in Balance“ zu sein.
Welche Haltung es braucht, um dich auf den Weg zu mehr innerer Balance zu machen bzw. diese immer wieder zu finden.
Dass Balance unser natürlicher Zustand ist und dass es viel mehr darum geht, sich wieder mit dem zu verbinden, was du eigentlich tief in dir weißt, als ständig zu denken, du müsstest anders sein.
Wie dich der „Mama in Balance“ Kurs dabei unterstützen kann, mehr innere Balance zu empfinden.

Ab sofort kannst du den „Mama in Balance“ E-Mail-Kurs buchen! Mit dem Code „MEHRBALANCE“ erhältst du diese Woche (bis zum 11.07.22.) 40€ Rabatt auf das Einzel- oder das Sisterhood-Ticket!

Mama in Balance – 12 Wochen Coachingimpulse per E-Mail:

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#84 Gleichberechtigte Elternschaft im Urlaub – Gespräch mit meinem Mann

#84 Gleichberechtigte Elternschaft im Urlaub – Gespräch mit meinem Mann

Einmal im Monat unterhalte ich mich hier im Podcast mit meinem Mann Martin über unseren Weg der gleichberechtigten Elternschaft. Frisch aus den Ferien zurück, sprechen wir dieses Mal darüber, wie wir Gleichberechtigung auch vor dem und im Urlaub gestalten.

Dazu haben mich im Vorfeld einige Fragen über Instagram erreicht, die wir heute beantworten möchten:

Wie kann der Mental Load vor dem Urlaub aufgeteilt werden?
Welche Absprachen werden vor dem Urlaub getroffen?
Wie kann die Planung geteilt werden (Route, Unterkünfte, Ausflüge)?
Welche Möglichkeiten gibt es, sich im Urlaub die Tage und Zuständigkeiten aufzuteilen?
Was hilft uns, die eigenen Akkus aufzuladen?
Wie klappt Entspannung mit Kindern (auf engem Raum) und wie sind Auszeiten möglich?
Wie können die Bedürfnisse aller befriedigt werden?

Du erfährst in dieser Folge, wie uns eine gemeinsame Standard-Packliste bei der Aufteilung hilft und warum wir rechtzeitig vor dem Urlaub ein spezielles Eltern-Team-Meeting machen. Außerdem sprechen wir auch darüber, weshalb es für uns wichtig ist, auch die individuellen Erwartungen an den Urlaub miteinander zu klären und wieso Entspannung für uns ganz viel mit Loslassen und Fließen zu tun hat.

Melde dich gerne bei mir an hallo@hannadrechsler.de, wenn du einen Themenwunsch für das nächste Gespräch zwischen meinem Mann und mir hast!

#83 Welche Werte – neben Geld – entscheiden über die Verteilung von Erwerbs- und Carearbeit?

#83 Welche Werte – neben Geld – entscheiden über die Verteilung von Erwerbs- und Carearbeit?

Bei der Frage, wie ein Paar die Aufgaben des Familienlebens (also Erwerbs-, Haus- und Carearbeit) verteilt, ist häufig das Geld das Hauptargument, das herangezogen wird – sofern überhaupt darüber gesprochen wird. Bei vielen Paaren ergibt sich eine bewusste Aufteilung dieser Tätigkeiten gar nicht, da stillschweigend die traditionellen Rollenbilder fortgeführt werden und das erwirtschaftete Geld dafür als Argument genutzt wird. Und das ist aufgrund des Pay Gaps beim Vater meist mehr, als bei der Mutter.

Warum das in den meisten Fällen zu kurzfristig gedacht ist, erläutere ich in der heutigen Folge. Ich spreche darüber,
• warum patriarchale Strukturen gefestigt werden, wenn wir Geld (und damit indirekt den monetären Wert der Leistung) als einzigen Messwert heranziehen.
• weshalb das Dilemma des Gender Pay Gap dadurch verstärkt wird.
• warum die langfristige finanzielle Absicherung beider Elternteile berücksichtigt werden muss, unabhängig vom gelebten Familienmodell.
• warum die bewusste, gemeinsame Diskussion und Definition von Werten (über das Finanzielle hinaus) unterstützend ist, um möglichst zufrieden mit dem eigenen Familienmodell zu sein.

Für eine gleichberechtigte Elternschaft ist es daher unerlässlich, neue Wege zu gehen, die Verteilung der gesamten Familienarbeit rechtzeitig gemeinsam zu besprechen und andere individuelle Werte neben dem Nettoeinkommen mit zu berücksichtigen.

Wie das gelingen kann und warum es der Grundstein für Vereinbarkeit ist, erfährst du in dieser Folge.

#82 Mutterschaft und Wissenschaft – ein Tabu

#82 Mutterschaft und Wissenschaft – ein Tabu

Ich freue mich sehr, heute Lena Eckert und Sarah Czerney zu Gast zu haben, denn die beiden haben (gemeinsam mit Silke Martin) ein Buch geschrieben und ein Netzwerk gegründet zum Thema „Mutterschaft und Wissenschaft“.

Mutterschaft und Wissenschaft sind heutzutage in Deutschland weitestgehend unvereinbar. Wissenschaft ist extrem patriarchal und männlich geprägt. Caretätigkeiten und Mutterschaft stehen dem Bild des denkenden Genies, das ungestört seinen Theorien nachhängt, diametral gegenüber.

Die Autorinnen sagen: Mutterschaft ist in der Wissenschaft ein Tabu.

Warum das so ist und welche Wege der Veränderung es gibt, darüber spreche ich mit Lena und Sarah.
In dieser Folge erfährst du also:

  • Wie die beiden festgestellt haben, dass das Muttersein im wissenschaftlichen Kontext ein Tabuthema ist.
  • Welche strukturellen Rahmenbedingungen dazu führen, dass die Tätigkeit für Mütter nicht machbar ist bzw. nur unter sehr großem Aufwand.
  • Warum es kaum Vorbilder (also arbeitende Mütter) in wissenschaftlichen Tätigkeiten gibt.
  • Wieso es für die beiden so wichtig ist, darüber zu sprechen und in ehrlichen Austausch zu gehen.
  • Wie die Pandemie dafür sorgte, dass im Juli 2022 eine Fortsetzung ihres Buches „Mutterschaft und Wissenschaft – Die (Un-)Vereinbarkeit von Mutterbild und wissenschaftlicher Tätigkeit“ erscheinen wird.

Sarah und Lena erklären außerdem, weshalb sie das Netzwerk gegründet haben, welche Ziele sie dort verfolgen und was sie für die Zukunft geplant haben. Falls du mehr wissen und dich vernetzen möchtest findest du das Netzwerk „Mutterschaft und Wissenschaft“ sowie viele weitere Infos zu den beiden und ihrer Arbeit hier:
https://www.mutterschaft-wissenschaft.de/

Die Bücher findest du hier:
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-30932-9
https://shop.budrich.de/produkt/mutterschaft-und-wissenschaft-in-der-pandemie/