In dieser Podcast-Folge hört ihr den zweiten Teil meines Interviews mit Alexandra Schwarz-Schilling. Wir sprechen über die Herausforderungen der Kleinfamilien in patriarchalen Gesellschaftsstrukturen, in denen wir heute meist leben. Außerdem zeigt Alexandra auf, welche Alternativen wir aus matrilinearen Kulturen übernehmen können, um Elternschaft selbstbestimmt und an den Bedürfnissen von Müttern und Kindern ausgerichtet zu gestalten. Denn unsere heutige Generation junger Eltern hat das Potential, viele der entstandenen Verletzungen zur Heilung zu bringen – wenn wir uns bewusst damit auseinandersetzen, was wir und unsere Kinder wirklich brauchen. Also, solidarisieren wir uns und stellen die Mutterschaft, die Quelle des Lebens, dahin, wo sie hingehört: in den Mittelpunkt!
Wir sprechen u.a. darüber,
was Mütter, Kinder, und Väter wirklich brauchen und wollen (und wie wir uns auf den Weg dorthin machen)
worauf wir verzichten, wenn wir im Patriarchat leben (und was wir gewinnen, wenn wir uns daraus befreien!)
was wir aus der Vergangenheit lernen können (welche Alternativen es gibt)
wir unsere heutigen Strukturen mit Ehe und Kleinfamilie uns prägen und es uns schwer machen und
wie stark uns dagegen Frauensolidarität und Gemeinschaft macht.
Ich wünsche dir Inspiration und viel Freude beim Hören!
Zwei interessante Jobs, die Hausarbeit gerecht aufgeteilt – und mit dem ersten Baby dann auf einmal der “Rückfall” in eine Rollenverteilung, die ihr nie wolltet? Oft leben wir mit unseren Partnern auf Augenhöhe und machen uns wenig Gedanken über das Thema Patriarchat – bis wir selbst Eltern werden und uns schockartig klar wird, wie wirkmächtig die unsichtbaren Strukturen unserer Gesellschaft doch noch sind. Denn das Patriarchat, die “Herrschaft der Väter”, prägt unsere Kultur, unsere Einstellungen und unsere Vorstellungen vom Elternsein – ob wir wollen oder nicht. Deswegen teile ich diese Woche ein Gespräch mit Alexandra Schwarz-Schilling mit euch, die mit ihrem Wissen meinen Horizont sehr erweitert hat. Wenn wir uns bewusst mit dem Thema auseinandersetzen, können wir auch umsteuern und nehmen unser Leben als Mütter (und Väter!) wieder mehr selbst in die Hand. Damit wir so leben können, wie wir es uns für uns selbst, unsere Partnerschaft und unsere Kinder wirklich wollen!
Erfahre mehr darüber,
wie das Patriarchat in unserer Kulturgeschichte (z.B. in Mythen, Theologien…) eingebettet ist
welche andere Gesellschaftsformen existiert haben und existieren
wie auch unsere heutige staatliche Organisation Mutterschaft erschwert
female choice als Evolutionsprinzip
wie (vor allem weibliche) Körperlichkeit und Sexualität im Patriarchat negativ besetzt werden und die Schuld als Konzept Einzug hielt.
Ich wünsche dir Inspiration und viel Freude beim Hören!
Wow! 3 Jahre “Eltern in Balance” Podcast mit seit heute 100 veröffentlichten Folgen! Dieser Podcast ist mittlerweile ein Schatz an Wissen und Inspiration zum Thema gleichberechtigte, feministische Elternschaft und zu der Frage, wie Mutter- und Elternschaft in mehr Balance gelingen kann.
In dieser Folge feiere ich die 100. Folge dieses Podcasts. Ich teile ein paar Gedanken zu meinem Weg mit diesem Podcast in den letzten 3 Jahren, wie er mich hat wachsen lassen, was mich motiviert viele weitere Folgen aufzunehmen und lasse die Hörerinnen sprechen, die für diese Folge ihre Learnings aus dem Podcast und warum sie ihn gerne hören mit mir geteilt haben.
Danke an alle, die bei dieser besonderen Aktion mitgemacht haben! Ich wünsche dir Inspiration und viel Freude beim Hören!
Gleichberechtigt die Carearbeit aufteilen – in der Theorie ist es das eine, aber die praktische Umsetzung kann (vor allem in Ausnahmesituationen) echt schwierig sein. Da geht es uns nicht anders als vielen Hörer*innen– und deswegen greife ich in der letzten Podcast-Folge dieses Jahr, die ich mit meinem Mann zusammen aufnehme, 6 Themenbereiche auf, die meine Hörer*innen mir auf Instagram geschickt haben.
Wir teilen unsere Learnings dazu und geben hilfreiche Tipps, wie ihr z.B.
– die Betreuung auch in Zeiten fair aufteilt, wo die externe Betreuung wegfällt, wie im Krankheitsfall oder in den Ferien
– schöne (aber trotzdem arbeitsintensive) Anlässe wie z.B. die Einschulung eines Kindes so gestalten könnt, dass die zusätzlichen Aufgaben nicht nur auf eine Person zurückfallen
– euch als Paar nicht aus den Augen verliert, auch wenn es im Alltag soo viel zu schaffen gibt.
Was uns auf jeden Fall grundsätzlich hilft: Das Vertrauen, dass wir es zusammen schaffen, Lösungen zu finden! Das stärkt uns nicht nur als Eltern-Team, sondern auch als Paar.
Warum bin ich nicht rundum glücklich und zufrieden und finde die totale Erfüllung in meiner Rolle als Mutter? Was stimmt nur nicht mit mir? So viele Mütter (aber auch Väter) in Deutschland werden ständig von einem schlechten Gewissen geplagt. Gleichzeitig ist es ein Tabu, darüber zu sprechen. Deshalb möchte ich dir zurufen: es liegt (meistens) nicht an dir, denn die Schuldgefühle entstehen oft durch die hohen und unmöglich zu erfüllenden Idealvorstellungen von Mutterschaft in unserer Gesellschaft. Zudem ist Mutterschaft ständiger Bewertung ausgesetzt, du kannst dich dem Erwartungsdruck also nicht so leicht entziehen.
In dieser Folge möchte ich die Hintergründe dieses oft unangenehmen Phänomens beleuchten und dir Strategien an die Hand geben, um damit besser umgehen zu können.
Ich spreche in dieser Folge darüber,
welche Funktionen das schlechte Gewissen ursprünglich hat
was dein schlechtes Gewissen auslöst und wie du hier gegensteuern kannst
welche geschichtlichen Hintergründe und Narrative das schlechte Gewissen von Müttern befeuern
wie du mit dem schlechten Gewissen umgehen kannst, ohne dich selbst und/oder andere zum Sündenbock zu machen
wie es dir Orientierung geben kann und du dein schlechtes Gewissen konstruktiv für dich nutzen lernst.
Ich wünsche dir viel Freude beim Hören!
In der Folge erwähne ich auch die zum Thema passende Folge #96 (Zu einem souveränen Umgang mit deiner “Inneren Kritikerin”) und das Buch “Täglich grüßt das Schuldgefühl: Wieso mit dem ersten Kind auch das schlechte Gewissen einzieht …und wie du die negativen Gefühle loswirst” von Michele Liussi und Katharina Spangler.
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